Montag, 13. Juli 2009

Tagebuch 12.7.2009

Der heutige Tag, der 12.7.09, begann mit einem wie immer schmackhaften, aber diesmal um Schinken ergänzten Frühstück. Nachdem dieses beendet war, wurden wir inital in zwei Gruppen unterteilt, die jedoch schnell zu dreien anwuchsen. Die erste, die die Kanutour von gestern in etwas verschärfter Form durchführten, einer, die wandern gehen sollte und der dritten, die von Teilnehmern, die aus verschiedenen Gründen keiner der beiden Aktivitäten frönen konnten, angefüllt war.
Während die Kanu-Truppe sich ähnlichen Abenteuern wie die des gestrigen Tages unterzog und die kränkelnde Mannschaft schwimmen ging, machte sich der kümmerliche Rest von 12 Mann zu einer Gratwanderung auf, die eine geschätzte Länge von 15 km haben sollte. Diese 15 km sollten auf einer waagerechten Fläche, sprich einem Grat absolviert werden. Doch es kam natürlich etwas anders als geplant. Nach wenigen Metern war klar, dass es zumindest anfangs keine Gratwanderung werden sollte, sondern vielmehr ein netter Waldweg, mit der einzigen Schwierigkeit, dass es ständig Kletterpfande auf und ab ging. Wir kamen schnell voran, sodass erst zur Mittagspause auffiel, dass das plötzlich komplette Fehlen von Beschilderung suggerierte, dass wir falsch abgebogen waren. Nachdem wir auf den rechten Pfad zurück gelangt waren, konnte uns auch der einsetzende Regen kaum bremsen. Bis wir tatsächlich den Grat fanden, der zwar eine wunderschöne Aussicht offenbarte, jedoch bei Nässe durchaus einige Tücken parat hielt, die aber alle Mitwanderer glanzvoll meisterten. Zur Aufmunterung aller Beteiligten gaben in regelmäßigen Abständen Schilder die noch zurückzulegenden Kilometer an. Schon bald war aber allen Beteiligten klar, dass die angegebenen Messungen mit einem Lineal auf einer Karte vorgenommen wurden und keinesfalls die Serpentinen berücksichtigt.
Die aufmunternden Worte von Martin Heimbucher „Das da vorne ist der letzte Berg“ verhallten schon bald, nachdem sie dreimal mit höchstem Pathos erklangen und wirkungslos verhallt waren.
Nachdem der Berg gefühlte 15 und mindestens echte 14-mal bestiegen worden war hatten wir endlich, nach fast wie versprochen 23 zurückgelegten Kilometern (wirklich! Ein ganzer Halbmarathon entspricht 21 km) die Straße erreicht, von wo aus es schnell in Richtung der waermenden Duschen ging.
Den krönenden Abschluss fand dieser gelungene Tag im abendlichen Verzehr von Stockbrot, sowie Kartoffelsalat und Würstchen, über die sich ausnahmslos alle Gruppen am Lagerfeuer zusammenfanden und freuten.

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