Montag, 20. Juli 2009
Der letzte Eintrag
Die Fahrt verlief trotz ganz viel Regen und vielen, vielen Baustellen recht unproblematisch.
Das Wanderheim in Schweden, unsere Zwischenübernachtung, war recht kreativ in der Gestaltung unserer Schlafräume – so kam die Gruppe noch einmal auf ganz neue Weise eng zusammen.
Mit vielen guten Eindrücken sind wir zurück … freuen uns auf das Nachtreffen Ende August.
Herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass auch diese Freizeit wieder ein Erfolg war …
Alena, Jeanette, Claus, Gerd und Tjerk … Ihr ward ein prima Team
Dank auch an alle Leserinnen und Leser für Ihr Interesse Martin Heimbucher
Donnerstag, 16. Juli 2009
16.07.09
Liebe Leserinnen und Leser
Heute begann der Tag wie immer viel zu früh (und mit einem „köstlichen“ Frühstück). Da es ein wunderschöner und letzter Tag war, kamen die Teamer mal wieder auf die Idee die Gruppe zu teilen.
Die eine Gruppe ging zum See, um einen entspannten Tag mit einer Hüpfburg im Wasser, einem Beachvolleyballplatz und einem Supermarkt in der Nähe, um sich zwischendurch zu stärken, zu verbringen.
Die anderen nutzten die Gelegenheit ein letztes Mal mit den Kanus eine „kleine und ruhige“ Tour zu machen. Diese erwies sich schwerer als gedacht.
Zitat von Martin „Von der Straße sah die Strecke leichter aus“
Statt einer ruhigen und entspannenden Tour, stand uns eine Wildwasserfahrt bevor, die sich hauptsächlich durch Steine und kleinere und größere Wasserfällen auszeichnete. Die ersten Stromschnellen wurden leicht überwunden (wir waren Widrigkeiten inzwischen gewohnt).
Einige beruhigende Worte von Martin später, wie z.B. „Dahinten wird’s wieder ruhiger.“.
Dieses „ruhige“ Wasser erwies sich als Vorbote, da nach einer scharfen Biegung die Strömung deutlich zunahm, die Boote erfasste und uns so kaum eine Möglichkeit ließ,
dem darauf folgenden „Wasserfall“ zu entkommen. Die ersten Boote rutschten den „Wasserfall“ hinab. Hier ein Augenzeugenbericht: „Erst sah alles ruhig aus und ich dachte da geht’s nur ein wenig bergab. Auf einmal guck ich senkrecht zwei Meter runter in Richtung Wasser. Im nächsten Moment überall Wasser ... Danach spüre ich wie mich ein Stein wieder nach oben stößt.“
Die Nachfolgenden wurden von Gerd ermahnt: „Da wird’s steil.“
Das letzte Boot wartete kurz vor der Kurve, als Gerd wichtige Überlebenstipps lieferte. Sie lauteten: „Ihr schafft das. Falls ihr kentern solltet, möglichst schnell vom Boot weg und Kopf hoch.“ Nach diesen aufmunternden Worten machte sich das letzte Boot auf den Weg Richtung „Wasserfall“. Glücklicherweise waren wir unfähig genug rechtzeitig zu kentern, sodass wir am Ufer den „Wasserfall“ zu Fuß überwinden konnten. Unser Boot nahm den direkten Weg den „Wasserfall“ runter.
Trotz holpriger Fahrt bestanden alle den „Wasserfall“ mit leichten Schrammen und Beulen.
Nachdem der Fluss uns kurz in Sicherheit wiegte, ging es, nach dem Kommentar von Martin „Keine Experimente mehr“, mit Stromschnellen weiter. Da wir Erfahrung mit Wasserfällen bereits sammeln konnten, machte uns der kleine Stufenwasserfall nun nichts mehr aus. Einige Steine und Kurven später entschied Martin sich dafür, die Boote über Land an einigen gefährlichen Stellen vorbei zu tragen. Nach ruhiger Fahrt über ein paar Steine gelangten wir zu einer scharfen S-Kurve. Diese wurde von allen mit Bravour gemeistert und führte uns auf den ruhigen See. Das Flutschi nahm allerdings einigen Schaden, sodass die ruhige Fahrt trotzdem anstrengend war. Auf diese Weise und durch die eben beschriebenen Hindernisse wurde die 2-Stunden Tour (wie üblich) zu einer 4-Stunden Tour.
Trotz einiger Blessuren hatten alle eine Menge Spaß, genossen die letzte Kanufahrt, welche mit einem Eis belohnt wurde.
Als wir erschöpft aber stolz an unserer Herberge ankamen, konnten wir während der Endreinigung mit einer Reihe aufregender Erlebnisse prahlen.
Wir danken für das Eis und die wunderbaren Abenteuer der letzten zwei Wochen.
Felix (Whiskas), Simon und Tobi (Töffelchen)
P.S. An dieser Stelle möchten wir Felice für das wunderbare Harfenspiel zum Auftakt und Abschluss der Guten – Nacht - Kirche danken.
Mittwoch, 15. Juli 2009
Heute nur ein kleiner Spaziergang, den jeder mitmachen kann. (Zitat Martin)
Liebe Leserinnen und Leser,
der gestrige Tag endete mit einer BOMBEN-Überaschung, die uns schon beim Abendessen euphorisch von Tjerk angekündigt wurde. Diese superdupertrupergeile-monsterüberraschung waren Murmeln… Die Reaktion von den Teilnehmern: „Wer spielt weiter mit Volleyball?“
Nee, aber die Teamer haben sich ja Mühe gegeben…also ein bisschen…
Nachdem die Nachtruhe um 00:30 Uhr heute strenger als üblich umgesetzt wurde (von CLAUS) landeten alle in ihren eigenen Betten^^
Der Morgen begann mit warmen Sonnengeflüster, aber das sollte sich schon bald ändern, doch niemand ahnte etwas von diesem Wandel. Zum FRÜHstück gab es wie jeden Morgen LECKERLECKER Käse, Wurst und Brot…Martin kündigte einen seiner OmaSPAZIERGÄNGE an, die wirklich JEDER (auch OHNE Wanderschuhe) unversehrt übersteht. Dem war natürlich nicht so, was manchen Teilnehmern eigentlich noch hätte klar sein müssen von vor 2 Jahren, aber Dazulernen wird absolut überbewertet. Wir trafen uns also in lässigen Klamotten (teilweise ohne Wanderschuhe) und coolen Sonnenbrillen um 10 Uhr vor dem Haus, bereit zur Abfahrt.
Alles begann harmlos mit einem Spaziergang auf der Straße bei strahlendem Sonnenschein. Martin, mit seiner überlebenswichtigen Wanderkarte bewaffnet (endlich mal ein Beitrag von Sergej in diesem Blog) driftete plötzlich von der Straße ab, auf einen engen Waldpfad. Stöhnen wurde bei vielen Teilnehmern ausgelöst. (Denkpause Sergej haut den Kopf auf den Tisch und verzweifelt an seiner Unkreativität). Der Waldpfad wurde zu einem riesengroßen, schrägen Steinfeld, das aufgrund von plötzlichem und unerwartetem Regen einer Schlittschuhbahn glich. Die Teilnehmer, die dem Pfarrer Glauben schenkten und den „Spaziergang“ mit lässigen Straßenschuhen bestritten waren natürlich ge*****, denn die rutschten lustig drauf los. Aber auch die, die Martins´ Spaziergänge schon von vor zwei Jahren kannten und Wanderschuhe trugen, legten sich ordentlich aufs Maul. (Es wurde niemand ernsthaft, böse verletzt). Nur Moritz, wurde vorher von Tjerk zum Auto getragen und nach Hause gefahren, weil sein Bein die Anstrengungen der Strecke nicht stand hielt (Tjerk du starke geile Sau^^). Alena schloss sich geschickt den Zurückgeblieben an und konnte sich glücklich schätzen den Heimweg anzutreten. Die Wanderung, die ursprünglich (laut Martin) nur zwei Stunden dauern sollte erstreckte sich auf vier Stunden und zehn statt sieben Kilometern (klingt nicht viel, aber bei Regen, Matsch, Kälte und ständigem Auf und Ab ist das nicht mehr lustig!!!), aber eigentlich sollte die Heimbucherische-Zeitrechung bereits bekannt sein. (Das erste Mal ganz oben waren wir übrigens nach einer halben Stunde)
Letztendlich kamen wir aber alle zwar müde, durchfroren, nass und unterernährt (den „Spaziergang“, der ja nur zwei Stunden dauern sollte hätte man ja auch ohne Snack schaffen können), aber heile in unser Haus zurück.
Zum Abendessen bereitete Janette leckere Wraps mit ihrem Küchenteam vor, über die sich keiner beschweren konnte (nicht mal Ecki).
Direkt nach dem Essen, quasi noch am Tisch, bekam Jonas alias Janosch den bis jetzt wohl größten Schweinehaufen ab. (Keine Sorge, er und seine Brille haben überlebt).
Und jetzt geht’s gleich ab zum Themenabend numero cuatro, an dem Mädchen und Jungs getrennt in den Festsaal gebeten werden…mal sehen was uns erwartet…
Das wars dann auch vom heutigen Tag.
Rechtherzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und bis dahin,
Meike, son halber Sergej und Kathi
PS: Noch zu erwähnen wäre, dass Bene unter Einsatz seines Lebens den Speisesaaltürgriff repariert hat. (Fast wie McGyver)
Dienstag, 14. Juli 2009
Tagesbericht 14.7.2009
(Hannahs Tag)
heute hat doch tatsächlich mal die Sonne geschienen: WUNDER!! Voll sanft geweckt traf man sich wie immer um halb 9 zum Frühstück. Eigentlich hätten die „Teilnehmer“ (die eigentlichen Teamer) unter Aufsicht von „ Teamer“ Ecki das Frühstück machen sollen, aber ehm nee.
Gerd hielt die Ansprache, („Henning darf heute nicht schwimmen.“) dann gab es heute 3 Gruppen. Eine freiwillige Wandergruppe, die die Hälfte der ‚Gratwanderung’ von gestern machen wollte, und 2 Kanugruppen.
Ich war in der ersten Kanugruppe, da ich die Gratwanderung so grade überlebt habe, joa war bei dem Wetter natürlich ÜBELST geil =)
Dreamteam Kathi und ich ab in ein Boot, nach ein paar Minuten hatten wir dann keine Lust mehr und haben uns ganz fesch an das Boot von Ecki und Sergej rangeschlichen und drangebunden :P
Dann lief uns ne Insel (großer Felsbrocken im Wasser) über den Weg. Gingen dann schwimmen (dachten uns davor: Nu kann ick plonzen gaan), leider gingen die Boote verschütt, weil Ecki wieder irgendnen Sch*** gemacht hat. Dabei ist dann unsere ‚Abschleppvorrichtung’ gerissen (Danke Ecki) und deshalb mussten wir dann wohl oder übel selbst paddeln…
Iiiiirgendwann erreichten wir einen superduper Sandstrand mit Wasser-hüpfburg-trampolin-ding, wieder Pause.
Dann waren Kathi und ich wirklich die Letzten. Ecki und Sergej mussten allerdings hinter den letzten bleiben, damit, laut Martin, keiner zurück gelassen wird. Das wurde denen dann zu doof, also kurz vor Ende Partnertausch. Das ging dann zumindest für Ecki und mich besser aus, Kathi kann leider wirklich nicht lenken und deshalb ging’s erst mal (wirklich nur erst mal, Kathi zickt jetzt hier rum, dass sie’s wohl kann ;) ) in die andere Richtung.
Dann waren wieder zu Hause und haben gegessen (Brote mit süß).
Am See gechillt, fertig.
(Amos´ Tag)
Kanugruppe zwei wurde wiederum in zwei Gruppen aufgeteilt, die erste fuhr gegen halb zwölf zu einem nahegelegenen See, die zweite beschäftigte sich mit Trollbau, wobei Kai einen wunderschönen, muskelbepackten „Spartatroll“ zustande brachte.
Etwa eine Stunde später kamen wir zum See nach und spielten Beachvolleyball und…planschten.
Gegen zwei Uhr begannen wir an einem anderen See (Telemarkkanal) mit der Kanutour. Das Wetter war sonnig und, abgesehen vom Wasser aus dem See, trocken. Nachdem wir die anfänglichen Probleme unserer verschiedenen Schlagstärken behoben hatten, setzten Alena und ich uns an die Spitze der Truppe. Nach gefühlten zwanzig, eigentlichen sechzig Minuten rasteten wir an einer Insel.
Um die etwas….Unmotivierteren unter uns zu animieren, rief Claus nach der Pause: “Das letzte Boot wird gekentert!“. Diesmal waren wir nur die zweiten, aber nichtsdestotrotz tat die Ansage ihre Wirkung: Diesmal waren die zwanzig Minuten, die wir brauchten nicht nur gefühlt… Zwar waren wir nur die Zweiten, die Namen der Gewinner müssen hier nicht erwähnt werden, aber wir sind die Weltmeister der Herzen!
Am Strand angekommen, gingen wir mehr oder weniger freiwillig schwimmen (Vanessa wurde gleich zweimal ins Wasser geworfen).
Dann ging es zurück zum Haus.
(Lüders´ Tag)
Da meine Vorschreiber sehr ausführlich geschrieben haben, werde ich mich kurzfassen.
Die acht Mann starke Freiwilligenbergwandergruppe hat sich auf dem Lårdal Stieg herumgetrieben, das gute Wetter genossen und bei genialer Aussicht auf einem Felsplateau gepicknickt. Nachdem wir den Rückweg letztendlich auch gefunden hatten, ließen wir uns zu den anderen an dem sonnigen See nieder und genossen die letzten Sonnenstrahlen vor dem Abendessen . Es gab Spaghetti mit leckerer Soße von Tjerk und Crew.
Das war’s vorerst für heute.


