Montag, 6. Juli 2009

Drrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!



„What the hell?!“
Nun ja, DAS war der Feueralarm, welcher uns heute „Morgen“ um halb vier herzallerliebst aus dem Bett schrillte.
Also erst einmal alle raus in die Kälte und erneut frieren (kleiner Hinweis auf das Inselabenteuer gestern). Man kauert sich nach Pinguintaktik zu großen Knäueln zusammen und wartet auf Abhilfe. Diese allerdings schläft in Seelenruhe, die verzweifelten Telefonanrufe der Teamer ignorierend. Selbst das Hupen des Autos verhallt ungehört über den Hügeln, doch dann erscheint aus den Nebeln die Nachbarin. Wenigstens handelte es sich um einen Fehlalarm, sodass wir uns trotz der enormen Geräuschkulisse der penetranten Feuermelder zurück in unsere wohlig warmen Betten trollten, im hartnäckigen Versuch den nervenden Lärm zu ignorieren, der zum Glück nach einigen weiteren Minuten von unserem großartigem Hausmeister Brian abgewürgt wurde.
Endlich:

RUHE!!!!!!!!! *seufz*

Keine dreieinhalb Stunden später schlurften wir schon wieder zum Frühstück, wo uns bei besänftigendem Kakao die Pläne für den heutigen Tag präsentiert wurden: Eine Wanderung auf den mit 1200m größten Berg der Umgebung, unseren Hausberg „Roan“. Bis zu dessen sanften Fuß wurden wir noch per Bus kutschiert, doch danach ging es für uns quer durch die Wildnis - zu Fuß (Wofür hatten wir denn unsere Wanderschuhe…die bei so manchem fleißig Blasen produziert haben ;-)).
Aber unsere Mühe wurde mit einer fantastischen Aussicht belohnt! Und die, welche es mit der Gipfelbesteigung aufnahmen, wurden mit einer Verewigung im Gipfelbuch geehrt.
Unterdessen braute sich über den Bergen ringsum ein alter Bekannter zusammen: Unser geliebtes Unwetterchen vom See, wenngleich es sich diesmal um einiges milder zeigte als Tags zuvor (scheint, als würden wir vom Abenteuer nur so verfolgt!). Während die zuvor Umgekehrten zu den Autos flüchteten und sich nach Hause retteten (wir waren sozial und nahmen eine Gruppe durchnässter Kinder mit), legte man sich zum allgemeinen Vergnügen beim überstürzten Gipfelabstieg über glatte Steine und platschenden Matsch so manches Mal auf die Nase.
Zwar durchnässt, aber sicher, erreichten wir trotz allem vollzählig den sicheren Unterschlupf - und die rettend warme Dusche!!!
Mittlerweile sind sogar alle wieder aufgetaut und getrocknet und mampfen vergnügt den großartigen Lachsauflauf des Küchenteams unter Führung von Alena. Und wieder ist unser Erlebnisrepartoir um eine feuchtfröhliche Geschichte erweitert.
ENDE

Eine aufgewärmte Gute Nacht!
Félice und Michaela

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