Liebe Leserinnen und Leser
Heute begann der Tag wie immer viel zu früh (und mit einem „köstlichen“ Frühstück). Da es ein wunderschöner und letzter Tag war, kamen die Teamer mal wieder auf die Idee die Gruppe zu teilen.
Die eine Gruppe ging zum See, um einen entspannten Tag mit einer Hüpfburg im Wasser, einem Beachvolleyballplatz und einem Supermarkt in der Nähe, um sich zwischendurch zu stärken, zu verbringen.
Die anderen nutzten die Gelegenheit ein letztes Mal mit den Kanus eine „kleine und ruhige“ Tour zu machen. Diese erwies sich schwerer als gedacht.
Zitat von Martin „Von der Straße sah die Strecke leichter aus“
Statt einer ruhigen und entspannenden Tour, stand uns eine Wildwasserfahrt bevor, die sich hauptsächlich durch Steine und kleinere und größere Wasserfällen auszeichnete. Die ersten Stromschnellen wurden leicht überwunden (wir waren Widrigkeiten inzwischen gewohnt).
Einige beruhigende Worte von Martin später, wie z.B. „Dahinten wird’s wieder ruhiger.“.
Dieses „ruhige“ Wasser erwies sich als Vorbote, da nach einer scharfen Biegung die Strömung deutlich zunahm, die Boote erfasste und uns so kaum eine Möglichkeit ließ,
dem darauf folgenden „Wasserfall“ zu entkommen. Die ersten Boote rutschten den „Wasserfall“ hinab. Hier ein Augenzeugenbericht: „Erst sah alles ruhig aus und ich dachte da geht’s nur ein wenig bergab. Auf einmal guck ich senkrecht zwei Meter runter in Richtung Wasser. Im nächsten Moment überall Wasser ... Danach spüre ich wie mich ein Stein wieder nach oben stößt.“
Die Nachfolgenden wurden von Gerd ermahnt: „Da wird’s steil.“
Das letzte Boot wartete kurz vor der Kurve, als Gerd wichtige Überlebenstipps lieferte. Sie lauteten: „Ihr schafft das. Falls ihr kentern solltet, möglichst schnell vom Boot weg und Kopf hoch.“ Nach diesen aufmunternden Worten machte sich das letzte Boot auf den Weg Richtung „Wasserfall“. Glücklicherweise waren wir unfähig genug rechtzeitig zu kentern, sodass wir am Ufer den „Wasserfall“ zu Fuß überwinden konnten. Unser Boot nahm den direkten Weg den „Wasserfall“ runter.
Trotz holpriger Fahrt bestanden alle den „Wasserfall“ mit leichten Schrammen und Beulen.
Nachdem der Fluss uns kurz in Sicherheit wiegte, ging es, nach dem Kommentar von Martin „Keine Experimente mehr“, mit Stromschnellen weiter. Da wir Erfahrung mit Wasserfällen bereits sammeln konnten, machte uns der kleine Stufenwasserfall nun nichts mehr aus. Einige Steine und Kurven später entschied Martin sich dafür, die Boote über Land an einigen gefährlichen Stellen vorbei zu tragen. Nach ruhiger Fahrt über ein paar Steine gelangten wir zu einer scharfen S-Kurve. Diese wurde von allen mit Bravour gemeistert und führte uns auf den ruhigen See. Das Flutschi nahm allerdings einigen Schaden, sodass die ruhige Fahrt trotzdem anstrengend war. Auf diese Weise und durch die eben beschriebenen Hindernisse wurde die 2-Stunden Tour (wie üblich) zu einer 4-Stunden Tour.
Trotz einiger Blessuren hatten alle eine Menge Spaß, genossen die letzte Kanufahrt, welche mit einem Eis belohnt wurde.
Als wir erschöpft aber stolz an unserer Herberge ankamen, konnten wir während der Endreinigung mit einer Reihe aufregender Erlebnisse prahlen.
Wir danken für das Eis und die wunderbaren Abenteuer der letzten zwei Wochen.
Felix (Whiskas), Simon und Tobi (Töffelchen)
P.S. An dieser Stelle möchten wir Felice für das wunderbare Harfenspiel zum Auftakt und Abschluss der Guten – Nacht - Kirche danken.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen