Sonntag, 5. Juli 2009

Ausflug zum See- ein Erlebnis für sich

Der erste Morgen in Norwegen wurde mit dem Klang der Kuhglocken eingeleitet, deren Besitzerinnen direkt vor unserem Haus grasten. Eine angemessene Begrüßung, die mit duftenden Kuhfladen untermalt wurde. Da wir am Tag zuvor vergessen hatten, Brot zu kaufen buk uns eine Mitarbeiterin des Hofes freundlicherweise mehrere Brote, die wir zum heutigen Frühstück verspeisten und in vollen Zügen genossen haben. Nach unserer Stärkung teilten wir uns in zwei Gruppen auf, die nacheinander den nahe gelegenen See in Kanus befahren sollten. Gruppe eins brach als erstes auf, während ein Großteil der zweiten Gruppe sich mehr oder weniger an Volleyball versuchte, währenddessen sich der Rest mit Jonglieren die Zeit vertrieb. Auf dem Wasser brach unter den Kanufahrern der Krieg aus und niemand kam trocken davon. Die Sonne wurde genossen und so einige vergaßen sich einzukremen und liefen tomatenrot an. Gegen Mittag brach auch die zweite Gruppe zum See auf. Der Bootssteg wurde von allen zum Absprung in den See genutzt, wobei mehr geschubst als gesprungen wurde ;)



Da das Wasser doch recht kühl war und die Sonne zu diesem Zeitpunkt nur selten zum Vorschein kam, machten einige ein kleines Feuer. Als die erste Gruppe von ihrer Kanutour zurückkehrten, wurden sie als Begrüßung zum kentern gebracht. Nach dem Wasserbad wurden die Kanus erneut beladen und die zweite Gruppe brach auf.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten schafften es alle, in die vorgegebene Richtung zu fahren, anstatt sich zu rammen, zu verkeilen oder sich im Kreis zu drehen. Mit der Zeit verschwand die Sonne hinter dicken Gewitterwolken, die sich hinter den umliegenden Bergen auftürmten. Es wurde dunkler und dunkler, die Wellen höher und höher und schließlich fing es an zu regnen und wir mussten eine Pause auf einer Landzunge einlegen.

Der Regen wurde immer stärker und Blitze erhellten den Himmel. Wir bauten aus den Kanus Unterstände oder stellten uns in kleinen Gruppen unter die Bäume. Als das Gröbste über standen war, machten wir uns nass und aufgeweicht auf den Heimweg, wobei wir die Kanubesetzungen noch einmal änderten, um möglichst schnell und ohne Verluste den See überqueren zu können. Wieder auf dem Hof angekommen brach die Massenduscherei aus ;)
Nach dem sich die Abenteurer alle ausgeruht hatten, wurden wir mit einem Hühnchen-Curry gestärkt um nun – wieder als Gruppe vereint- den Massageworkshop zu genießen.
Viele Grüße nach Hause von Markus, Lena und Reinhardt

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